Konzept

Ausgangslage

Die Gemeinde St. Margrethen verfügt nur noch über eine geringe Anzahl zentral gelegener Dorfbeizen. Ein fester Bestandteil im gesellschaftlichen Leben stellte das Restaurant Rössli im Dorf bis zur Schliessung im Dezember 2014 dar. Diese Tradition soll mit der Idee – dem Kauf der Liegenschaft durch eine Genossenschaft und dem Weiterbetrieb des Restaurants – langfristig und breit abgestützt und gesichert werden.

Projekt

In einer ersten Phase hatte sich eine Interessengemeinschaft (IG) Genossenschaft Rössli gebildet. Sie hat das Projekt evaluiert und entwickelt. Anschliessend das Rössli von Fachleuten (GastroSuisse und Architekt Bernhard Vorburger) baulich und betrieblich analysiert. Es wurde festgestellt, dass die Restauranteinrichtung noch in recht gutem Zustand ist. Besonders erfreulich an der Bausituation ist, dass sich das heutige Fondue-Stübli zu einem Saal für 50 bis 60 Personen erweitern liesse. Genau das fehlt in St. Margrethen. Renoviert werden müssten die Restaurantküche und die Wirtewohnung.

Sicherung der Liegenschaft

Im März 2015 kaufte die Politische Gemeinde St. Margrethen die Liegenschaft Rössli, um sie vorerst so zu sichern, dass sie nicht einer anderen Nutzung zugeführt wird. 

Gründung der Genossenschaft

Im Juli 2015 konnte dank der grossen Unterstützung aus der Bevölkerung die „Genossenschaft Rössli“ gegründet werden. Da es sich bei einer Genossenschaft um eine offene Gesellschaft handelt, kann wer will auch nach der Gründung noch jederzeit Mitglied werden.

Betriebsaufnahme

Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass nach dem Kauf der Liegenschaft im Sommer/Herbst 2017 die Genossenschaft die Umbau- und Sanierungsarbeiten sofort an die Hand nimmt. Das Restaurant Rössli sollte Ende Oktober 2017 wieder geöffnet werden können.